am 25.03 haben wir eine 6-stuendige tour zu der halbinsel bei dunedin unternommen.nun haben wir auch endlich zeit gefunden um ein paar fotos ins netz zu stellen.. nun zur tour
diese brachte uns als erstes zu einem privaten farmgelände. hier mussten wir zum meer hinunter wandern bis wir ganz nah bei einer Robbenkolonie angekommen waren. die neuseeland-fur-seals (pelzrobben) waren in neuseeland, durch die maoris und durch uns-den netten europäern, ausgerottet worden. in den letzten jahren erholte sich die population der robben und eine kolonie siedelte sich hier an der ostkueste an. erst wenige wochen alte kleine pelzrobben guckten uns mit ihren riesengroßen kulleraugen an- sofern sie wach waren und nicht schliefen;-) wir hatten sogar glueck und konnten, fuer die gegend untypisch, zwei koenigsalbatrosse uebers meer fliegen sehen. nach der robbenkolonie ging es wieder zurueck den berg hoch und wieder hinunter in eine andere bucht. dort angekommen trafen wir ziemlich schnell auf unseren ersten geldaugenpinguin-den seltesten pinguiun der welt. dieser lag seelenruhig im tiefen gras und sonnte sich als wir uns vorbeischlichen..der zweite spazierte in aller seelenruhe ca 2 meter entfernt an uns vorbei. die gelbaugen pinguiune kommen nur in neuseeland vor und sind die groessten pinguiune die in einer gemaessigten klimazone vorkommen. nachdem wir uns durch das gras vorbei an den pinguinen geschlichen haben ging es an den strand. hier konnte man schon in einiger entfernung seeloewen sehen die miteinander kämpften. die neuseeländischen seelöwen auch hooker sealion genannt sind die seltenste art der auf der erde existierenden 5 seelöwenarten.(sie wurden von den maoris gejagt und haben sich nun wieder in geringer anzahl hier niedergelassen.) die männlichen tiere koennen bis zu 3 meter und 400 kg schwer werden. wir kamen bis auf drei meter an diese riesigen tiere heran. alleine das bereitete schon herzklopfen. unser guide erzählte uns das die tiere keine angst vor menschen haben und man deshalb nie näher herangehen sollte als er. ansonsten koennte es vorkommen das die seelöwen mit einem spielen wollen. was bei denen beißen heisst und ziemlich boese enden kann. da am strand nur männliche seelöwen waren gab es kleine machtspielchen zwischen den herren. hier mussten wir nur aufpassen, das dass kleinere männchen beim davonlaufen nicht plötzlich in unsere richtung gerannt kommt. wenn dieses passieren sollte, sollten wir in richtung duenen rennen. kaum ausgesprochen machte das kleine männchen plötzlich einen satz und wollte dem größeren entwischen..leider in unsere richtung. wie von einer hornisse gestochen rannten wir zwei- drei meter bevor schon wieder entwarnung gegeben wurde. jetzt klopften unsere herzen noch ein bisle mehr.. wir blieben noch einige minuten neben den, mittlerweile müde umgefallenen, riesen stehe und gingen danach in eine beobachtunghuette einige meter weiter in den duenen. von hier aus konnten wir einen pinguin aus dem wasser spazieren sehen und einige andere im gras sitzen. danach ging es wieder am strand entlang, an den seelöwen vorbei. wir haben noch mitgekriegt wie ein seelöwe aufgewacht ist und wieder ins meer gelaufen ist. bzw davor wieder fuer ein paar minuten umgefallen ist um zu verschnaufen und sich dann wieder aufgerafft hat..300kg mit sich rumzuschleppen ist schon nicht so einfach..
das war ein tolles erlebnis. und schoen war auch das wir das alles mit einer kleine truppe von 10 leuten gemacht haben. von den seelöwen ging es 40 minuten weiter zur spitze der halbinsel wo das albatross center seinen sitz hat. hier an den klippen hat sich die einzige, auf dem festland lebende, albatross kolonie angesiedelt. die groessten seevögel der welt(die groesse des vogels betraegt ca 1,20 m und die flügelspannweite kann bis zu 3,30 m erreichen)flogen nur einige meter ueber uns hinweg. dies war ein toller abschluss eines wirklich lohneswerten ausfluges. kaputt, zufrieden und mit ca 700 fotos reicher ging es um halb neun wieder ins hostel zurueck.